Bevölkerung vor Hochwasser schützen

Der Rheintaler Binnenkanal ist in den letzten Jahren mehrmals über die Ufer getreten. Um die Sicherheit zu erhöhen, werden Hochwasserschutz-Massnahmen erarbeitet.

Schadenpotential

Das grösste Schadenpotential durch Hochwasser besteht im Unterlauf in den Gemeinden Widnau und Au. Weitere Schwachstellen mit Überflugungen gibt es in Montlingen, Kriessern und Rüthi. Gründe dafür sind unter anderem die Zuflüsse aus dem Appenzellerland. Hochwassersituationen am Binnenkanal wirken sich auf die Seitengewässer und auf die Einleitungen aus der Siedlungsentwässerung aus

Ganzheitliche Lösung wird angestrebt

Um künftigen Hochwasserschutz-Ereignissen entgegen zu wirken, ist ein umfassendes Schutzprojekt in Ausarbeitung. Ziel dieser Massnahme ist, dass im kritischen Bereich der Wasserabfluss kontrolliert erfolgt.

Das Projektteam

Für die Erarbeitung des Bau- und Auflageprojekts «Hochwasserschutz Rheintaler Binnenkanal» wurde ein Projektteam bestehend aus dem Verwaltungsrat, einer Begleitgruppe, der Projektleitung und verschiedenen Fachstellen des Kantons und des Bundes sowie den Grundeigentümern, Interessensgruppen und Fachexperten gebildet.

Rückhalteraum als Lösung

Bei einem Hochwasserereignis soll ein Teil der Wassermengen in einem Rückhalteraum eingestaut werden.

Als Rückhaltedamm ist die erhöhte Verbindungsstrasse Balgach-Diepoldsau vorgesehen.

Ein Drosselbauwerk reguliert die Abflussmenge, damit möglichst wenig Wasser zurückgestaut werden muss.

Zeitplan

timeline binnenkanal

Hochwasserschutzprojekt Rheintaler Binnenkanal

Die Hochwasser-Problematik sowie allfällige Massnahmen werden in einem Filmbeitrag aus dem Jahre 2012 aufgezeigt.

Mehr zu den vergangenen Hochwasser findest hier.

Projektorganisation

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